Caroline Stotz-Meyer

Praxis für Physiotherapie
Caroline Stotz-Meyer
Kurfürstenstr. 27
10785 Berlin

Telefon: (030) 26 36 66 56
Fax: (030) 26 36 66 57
E-Mail: PhysioCSM@gmx.de

Unsere Räume befinden sich im Erdgeschoss und sind daher barierrefrei erreichbar.


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News

Kreuzschmerz im Sport

Bewegungsmangel ist in der heutigen Gesellschaft das „neue Rauchen“ und führt unter anderem zu Schmerzen am Bewegungsapparat, zum Beispiel am Kreuz. Doch auch Sport kann zu Kreuzschmerzen führen, wenn wichtige Punkte nicht beachtet werden. Welche das sind, dazu referiert Priv.-Doz. Dr. Karin Pieber von der Sportordination Wien auf dem internationalen Kongress der GOTS in Salzburg.

Bei der individuellen Sportauswahl ist zu beachten: Nicht jeder Sport ist für jeden gesund. Auch Trendsportarten, bei denen eine positive Wirkung auf Kreuzschmerzen beschrieben werden, zum Beispiel Bouldern, Yoga, Pilates können Beschwerden auslösen, wenn Sie nicht korrekt durchgeführt werden. Oder, wenn biomechanische Einschränkungen aufgrund bereits bestehender Verletzungen oder individueller anatomischer Konstitution nicht berücksichtigt werden.

Und: Grundsätzlich macht auch beim Sport – bezogen auf Kreuzschmerzen - die Dosis das Gift.

Kreuzschmerz trifft jede Altersgruppe. Frauen sind dabei häufiger betroffen. Die Schmerzen können vom Facettengelenk, der Bandscheibe, dem Iliosakralgelenk ausgehen oder auch von funktionellen Störungen wie Blockaden, Instabilitäten und muskulären Dysbalancen kommen. „Oft passen beim Kreuzschmerz der klinische Befund und die Bildgebung (Röntgen- bzw. MRT) nicht zusammen, da sich vor allem die funktionellen Störungen nicht in der Bildgebung darstellen lassen. Einerseits haben Sportler mit vielen Diagnosen in der Bildgebung teilweise geringe Beschwerden und andererseits kommen Sportler mit massiven Beschwerden trotz geringer Veränderungen in der Bildgebung zu mir in die Ordination“, so Dr. Pieber. „Eine entsprechend genaue Anamnese- und Statuserhebung inklusive manueller Untersuchungstechniken führt dann zur Diagnose und damit auch zur richtigen Behandlung des Sportlers.“ Die Bildgebung sei vor allem nach Traumata und anderen red flags indiziert.

Für alle Sportarten ist grundsätzlich eine gestärkte Tiefenmuskulatur wichtig (core stability, Stammmuskulatur). Diese erreicht jeder mit einfachen Übungen, wie zum Beispiel „planken“ und Gleichgewichtsübungen, welche im Rahmen der Physiotherapie erlernt werden und dann regelmäßig zu Hause durchgeführt werden müssen. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Physiotherapie ist der Ausgleich von muskulären Dysbalancen mit entsprechenden Dehnungs- und Kräftigungsübungen.

Ganz allgemein gesagt sind Sportarten wie Schwimmen, Tanzen, Klettern, Yoga, Pilates oder Nordic walken in mäßiger individueller Intensität gesund. Nicht gesund sind dagegen Sportarten mit einseitigen Belastungen und Kombinationen aus Rotations- und Flexions-/Extensionsbewegungen.

Insgesamt ist der Sport jedoch immer mehr Option als Risiko. Wichtig ist die individuelle Eignung, eine gute Betreuung durch einen Trainer und/oder Therapeuten, wenn es intensiver sein soll. Dazu die korrekte Durchführung sowie Präventivmaßnahmen, um Verletzungen und Überlastungen und damit auch dem lästigen Kreuzschmerz vorzubeugen!

Physiotherapie versorgt selten alleine

„Mein Anliegen ist es, Physiotherapie umfassend und im Gesamtbild der Versorgung zu sehen. Diese Perspektive legt es nahe, die Grenzen zwischen stationärer und ambulanter Versorgung zu überwinden und eine Vernetzung der beteiligten Akteure in den Blick zu nehmen“, erklärte Peschke und weiter: „Mit dieser Sichtweise werden erweiterte Verantwortungsbereiche für die Physiotherapie erkennbar. Werden diese angenommen, dann könnten Physiotherapeut*innen dafür Sorge tragen, dass physiotherapeutische Versorgung – auch bei Versorgungsübergängen – kontinuierlich verläuft und dass sich die beteiligten Akteure untereinander austauschen und abstimmen. Auf diese Weise kann die gemeinsam erzielte Versorgungsqualität gemessen, dargestellt und auch zusammen verbessert werden.“

Dirk Peschke ist seit März 2019 Professor für Physiotherapie und Versorgungsforschung im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der hsg Bochum. Zuvor war er am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

„Die Studienangebote der hsg Bochum bieten sehr gute Möglichkeiten dafür, dass sich zukünftige Physiotherapeut*innen ein solches, erweitertes Verständnis von physiotherapeutischer Versorgung aneignen,“ so Peschke. Neben der Vermittlung grundlegender Handlungskompetenzen möchte Dirk Peschke den Studierenden mitgeben, dass eine gute physiotherapeutische Versorgung vor allem dann gelingt, wenn „über die einzelnen Behandlungseinheiten hinausgedacht wird“.

Diese Lehrumgebung und das große Interesse unter den Kolleg*innen, die Physiotherapie in Deutschland durch ganz unterschiedliche Beiträge voranbringen zu wollen, gefallen Peschke an der hsg Bochum schon jetzt sehr.

Peschke bringt sowohl Arbeitserfahrungen als Physiotherapeut mit als auch umfangreiche Erfahrungen aus der Rehabilitations-, Qualitäts- und Versorgungsforschung. In seiner Dissertation, die er im Rahmen des Graduiertenkollegs ‘Multimorbidität im Alter‘ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin schrieb, untersuchte Peschke sektorenübergreifende therapeutische Versorgungsverläufe von Schlaganfallbetroffenen. Anschließende Forschungsarbeiten hatten unter anderem die Zentralisierung von komplexen und planbaren Krankenhausleistungen, Verbesserungen, die durch Qualitätsmessungen, -transparenz und Peer Reviews erreicht werden können und die Versorgungsqualität von ‚Versorgungsgemeinschaften‘ zum Gegenstand. Unter einer ‚Versorgungsgemeinschaft‘ werden hier Leistungserbringer verstanden, die dieselben Patient*innen versorgen.

„Aufgrund dieser Kombination aus berufspraktischer Erfahrung und intensiver Beschäftigung mit Perspektiven auf Optimierungsansätze für die Gesundheitsversorgung ist die Expertise von Herrn Peschke eine bedeutsame Erweiterung der fachlichen Breite des Departments für Angewandte Gesundheitswissenschaften“, fasste Prof. Dr. Sascha Sommer, der Dekan des Departments, zusammen.

Dirk Peschke hat an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, Standort Emden, und an der Philipps-Universität Marburg studiert. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Richtige Matratze – guter Schlaf

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend – und damit auf unserer Matratze. Deren Qualität ist nicht nur Voraussetzung für guten Schlaf, die falsche Matratze verursacht auch häufig Rückenschmerzen. Diese Tipps helfen die richtige Matratze zu finden.
Schlafgewohnheiten beachten

Matratze ist nicht Matratze: Bei der Auswahl kann man viel falsch machen – das hat Folgen. Wer falsch liegt, schläft schlecht und wer schlecht schläft, dessen Rückenmuskulatur und Bandscheiben regenerieren nicht richtig. Umso wichtiger ist es, die individuell passende Matratze zu finden.
Zuerst sollte unbedingt über die eigenen Schlafgewohnheiten nachgedacht werden, da gute Matratzen optimalerweise mehrere Liegezonen haben: Wer auf dem Rücken schläft, benötigt z. B. eine Matratze, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form stützt. Sie sollte deswegen im Nackenbereich fester und im Schulter- und Beckenbereich weicher sein, so dass keine Druckstellen entstehen und Schulter und Becken leicht einsinken. Bauchschläfer brauchen eine Matratze, die im Lendenwirbelbereich fester ist, damit kein Hohlkreuz entsteht. Für Seitenschläfer eignet sich eine Matratze, die im Schulter- und Hüftbereich ausreichend nachgibt, sodass die Wirbelsäule gerade liegt und nicht durchhängt.
Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen

Für die richtige Matratzenwahl sind außerdem diese Punkte zu beachten:

  • Temperaturtyp bedenken: Die eigene Wohlfühltemperatur entscheidet über die Materialauswahl mit. Schwitzt man viel, ist ein Material mit guter Durchlüftungsfähigkeit zu wählen. Ist einem eher zu kalt, eignet sich eine Matratze, die gut isoliert.
  • Besser zwei als eine: Da jeder Körper anders gebaut ist, sind die Anforderungen für die Schlafunterlage entsprechend unterschiedlich. Für Paare ist es daher sinnvoll, statt einer großen Matratze, zwei einzelne zu kaufen.
  • Verschiedene Härtegrade ausprobieren: Die Härtegrade der Matratzen unterliegen keiner Norm. Die Käufer orientieren sich am besten nach den eigenen Vorlieben. Zu beachten ist allerdings, dass eine zu harte Matratze zu ständigen Haltungswechseln und einen unruhigen Schlaf verleitet – eine zu weiche Matratze hingegen die Bewegungsfreiheit einschränkt und die Wirbelsäule nicht ausreichend stützt. Zudem benötigen schwere Menschen eine eher harte Matratze und leichte Menschen eine weiche, damit Schulter und Becken optimal einsinken.
  • Umtauschrecht vereinbaren: Nachdem die ergonomische Passform einer Matratze meist nur nach mehreren Nächten beurteilbar ist, raten Experten, beim Kauf einer Matratze ein mindestens 2 wöchiges Umtauschrecht zu vereinbaren.

Quelle: Techniker Krankenkasse

11.07.2019 DGA | Quelle: apotheken.de / Rita Wenczel

Richtige Matratze – guter Schlaf

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend – und damit auf unserer Matratze. Deren Qualität ist nicht nur Voraussetzung für guten Schlaf, die falsche Matratze verursacht auch häufig Rückenschmerzen. Diese Tipps helfen die richtige Matratze zu finden.
Schlafgewohnheiten beachten

Matratze ist nicht Matratze: Bei der Auswahl kann man viel falsch machen – das hat Folgen. Wer falsch liegt, schläft schlecht und wer schlecht schläft, dessen Rückenmuskulatur und Bandscheiben regenerieren nicht richtig. Umso wichtiger ist es, die individuell passende Matratze zu finden.
Zuerst sollte unbedingt über die eigenen Schlafgewohnheiten nachgedacht werden, da gute Matratzen optimalerweise mehrere Liegezonen haben: Wer auf dem Rücken schläft, benötigt z. B. eine Matratze, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form stützt. Sie sollte deswegen im Nackenbereich fester und im Schulter- und Beckenbereich weicher sein, so dass keine Druckstellen entstehen und Schulter und Becken leicht einsinken. Bauchschläfer brauchen eine Matratze, die im Lendenwirbelbereich fester ist, damit kein Hohlkreuz entsteht. Für Seitenschläfer eignet sich eine Matratze, die im Schulter- und Hüftbereich ausreichend nachgibt, sodass die Wirbelsäule gerade liegt und nicht durchhängt.
Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen

Für die richtige Matratzenwahl sind außerdem diese Punkte zu beachten:

  • Temperaturtyp bedenken: Die eigene Wohlfühltemperatur entscheidet über die Materialauswahl mit. Schwitzt man viel, ist ein Material mit guter Durchlüftungsfähigkeit zu wählen. Ist einem eher zu kalt, eignet sich eine Matratze, die gut isoliert.
  • Besser zwei als eine: Da jeder Körper anders gebaut ist, sind die Anforderungen für die Schlafunterlage entsprechend unterschiedlich. Für Paare ist es daher sinnvoll, statt einer großen Matratze, zwei einzelne zu kaufen.
  • Verschiedene Härtegrade ausprobieren: Die Härtegrade der Matratzen unterliegen keiner Norm. Die Käufer orientieren sich am besten nach den eigenen Vorlieben. Zu beachten ist allerdings, dass eine zu harte Matratze zu ständigen Haltungswechseln und einen unruhigen Schlaf verleitet – eine zu weiche Matratze hingegen die Bewegungsfreiheit einschränkt und die Wirbelsäule nicht ausreichend stützt. Zudem benötigen schwere Menschen eine eher harte Matratze und leichte Menschen eine weiche, damit Schulter und Becken optimal einsinken.
  • Umtauschrecht vereinbaren: Nachdem die ergonomische Passform einer Matratze meist nur nach mehreren Nächten beurteilbar ist, raten Experten, beim Kauf einer Matratze ein mindestens 2 wöchiges Umtauschrecht zu vereinbaren.

Quelle: Techniker Krankenkasse

11.07.2019 DGA | Quelle: apotheken.de / Rita Wenczel